Biografien

Andreas Bojti

1952 in Budapest geboren
1977 Abschluß als Designer an der Hochschule für Kunstgewerbe in Budapest
1987 Absolvierung der Akademie für Theater- und Filmkunst als Regisseur und Kameramann
1989 Preis für seinen Film über die Bildenden Künste (Miskolc, Ungarn und Montreal, Kanada).
seit 1977 selbständiger Künstler


Bojti schafft vorwiegend Glasplastiken von beträchtlicher Größe. Manche seiner Werke sind die Farbe des Wassers assoziierende monochrome Plastiken, andere drücken mit schwungvollen Gesten gemalte impressionistische Stimmungen aus. Seine nonfigurativen Plastiken vereinigen die kraftvollen Massen und die hauchfeine Beschaffenheit des Glases.

Er arbeitet gerne architekturbezogene Plastiken, schafft Komopositionen für große Plätze. Seine in Kooperation mit Architekten entstandenen Werke sind organische Bestandteile im Öffentlichen Raum und in Privathäusern.

Bojti´s Plastiken befinden sich in Galerien in Europa, bei Sammlern und im Glas-Museum in Frauenau.

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1952 born in Budapest
1977 graduated from the College of Theatre and Film
1987 graduated from the College of Applied Arts as a designer
1989 awarded a prize for his film on fine arts (Montreal, Canada)
seit 1977 started working as freelance artist.

As an artist of glass, Bojti makes - first of all - glass plastics of big size. His sculptures are a kind of free interpretations of motions and dances that have come to a standstill.

A certain part of his works includes monochrome plastics wich associate with the colour of water, while some other objects represent an impressionist athmosphere painted with wide movements. His non-figurative plastics are the combination of powerful blocks and the ethereal delicacy of glass. He always considers the space when he forms his dynamic sculptures.

His works he has done together with architects are organic parts of various public places and private houses. He is exhibited at various galleries throughout Europe and some sculptures are owned by the  Glass Museum in Frauenau (Germany)

 

Pawel Borowski

1969 geboren in Krosno, Polen.
1983 Übersiedlung nach Deutschland.
1989 Abitur; bereits während der Schulzeit in der Werkstatt des Vaters Stanislaw Borowski künstlerisch tätig.
1990 Abschluß an der höheren Handelsschule
Seit 1990 Freischaffender Künstler, Mitbegründer und Leiter desGlasstudio Borowski, Designer der Studioglaskollektion.
1993 Erste Entwürfe einer designorientierten Glasleuchten-Kollektion
Folgejahre: Weiterentwicklung dieser Kollektion, Entwürfe für Schalenobjekte und Glastische, Ausführung von Unikaten in Sandstrahltechnik.

Ausstellungen:
Seit 1992 Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Belgien, Holland, Frankreich, Großbritannien und den U.S.A.,
ständige Präsenz in führenden Galerien.

 

Stanislaw Borowski

begann seinen künstlerischen Weg als Designer und Graveur in Polen und lebt seit 1982 als freischaffender Künstler in Deutschland.

Er ist weltweit als Meister der Überfanggravur bekannt. Gravuren, die während seiner Zeit in Polen und in den ersten Jahren nach seiner Umsiedlung nach Deutschland entstanden, waren von Existenzangst geprägt. Er hat sich oft mit politischen Themen auseinandergesetzt, sie künstlerisch aufgearbeitet, um sich als Mensch aus diesem Spannungsfeld zu befreien.

In seinen jüngsten Arbeiten ist es die Erotik, die seine Bildersprache beherrscht. Unabhängig von den Themen, mit denen sich dieser Künstler befaßt: seine Gravuren prägen sich ein im Gedächtnis des Betrachters, lassen niemanden unberührt. Werke von Stanislaw Borowski sind in bedeutenden Öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland vertreten; er stellt in international renommierten Galerien aus. Seine Gravuren sind von Sammlern und Liebhabern begehrte Kunstobjekte.

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Stanislaw Borowski began his artistic career as a designer and engraver in Poland.  Residing in Germany since 1982 as a freelance artist, he is a world renowned master of overlay engraving.

His early engravings were influenced by existential anguish. Many of his earlier pieces have a political theme, as Borowski used his art as a release from human tension.  His most recent work is dominated by eroticism.  

Independent of the subject matter, his engravings leave an indelible stamp on the mind of the beholder. Sought after by collectors and lovers of the fine arts, Stanislaw Borowski's glass engravings are represented in major public collections worldwide and are exhibited in internationally renowned galleries.

 

Malgorzata Dajewska

wirkt als Dozentin an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Wroclaw, wo sie 1982 ihr Diplom ablegte.

Die Künstlerin bezeichnet Glas als Juwel, als wertvolles Medium, das Kraft verströmt, Es ist ihr wichtig, daraus Kunstwerke zu schaffen, die nicht nur das Auge, sondernalle Sinne ansprechen.

Das abgebildete Objekt hat eine rundgeschliffene Standfläche und kann schon durch leichtes Berühren in Bewegung versetzt werden. 

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Malgorzata Dajewska works as a professor at the Wroclaw Academy of Fine Arts, where she received her diploma in 1982.

The artist defines glass as "a jewel", a valuable medium emanating power. Dajewska feels it is important to create works of art from glass that are appealing not only to the eye, but to all the senses.

For example, the object pictured here has a rounded base and even the slightest touch can set it into motion.

 

Hedwig Emmert

1943 geboren in Lörrach
  Ausbildung in Malerei an der Schule für Gestaltung in Basel
Kalligraphie bei Sanae Sakomoto, Basel
1991+1992 Sandcasting-Session an der Pilchuck Glass School bei
Henner Schroder, Seatle USA und Rick Mills, Marion/Ohio
1993,94,96 Universite europeenne du Verre, Sars Poteries Frankreich
Sandcasting mit Jaromir Rybac
1999 Bild-Werk Frauenau Sessions mit Andy Owen, Matthew Buchner,
Sue Woolworth
Heißglas-Workshop mit Achim Ittig, Wertheinn Schloss Holte
Fusing-Workshop mit Detlef Tanz
1999 Erster Markgräfler Kunstpreis
2000 Erneuter 4-wöchiger Aufenthalt in verschiedenen Glasstudios in
Seattle/USA und Pilchuck Glass School/USA
2002  eigenes Atelier, arbeitet als selbständige Künstlerin
   
  Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

 

Kjell Engman

studierte an der Kunstakademie in Göteborg und besuchte dort die Kunstgewerbeschule für Glas und Keramik. Seit 1977 ist er als Designer für Kosta Boda - Schwedens älteste Glashütte - tätig. Dort entstehen auch seine Unikate.

Kjell Engman liebt das Figürliche, Farbenfrohe und entführt den Betrachter oft in eine Welt der Phantasie. 

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Kjell Engman studied at the Goeteborg Academy of Fine Arts, where he attended the Glass and Ceramics School of Arts and Crafts.  A designer for Kosta Boda since 1977, his uniques pieces are created at Sweden's oldest glassworks.

Engman loves to create colorful and shapely objects, often leading the beholder into a world of fantasy.

 

Lubomir  Ferko
 
1956 in Bratislava geboren
1970-75 Fachschule für Angewandte Kunst in Bratislava
1975-80 Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule in Belgrad
1980-81 Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule in Köln
1981 begann sein berufliches künstlerisches Schaffen. Seine ersten Werke waren große Skulpturen aus Holz.
1985 gründete er sein eigenes Studio.

Ferko war nicht nur als Bildhauer, sondern auch als Graphiker tätig und illustrierte eine Reihe von Büchern.

1986 kombinierte er erstmals Acrylglas mit anderen Materialien, wie Bronze.
1987 begann er Glas mit Naturstein zu kombinieren.
Von 1989 - 1990 machte er sich in den USA mit verschiedenen Glastechniken vertraut und schuf seine erste Glasskulptur. Fasziniert vom Werkstoff Glas baute er sein Studio zu einem Glasstudio um. Seither ist Glas sein Medium.

1998 schuf er Skulpturen zum Thema „Thus Spake the Prophets“ - Botschaften in Glas im Sinne eines toleranten Miteinander verschiedener Religionen, indem er Texte des Alten Testaments, des Neuen Testaments und des Koran in die Skulptur symbolisch für Judentum, Christentum und Islam integrierte.

Ferko hat weltweit an Ausstellungen und Symposien teilgenommen und erhielt einige Auszeichnungen.

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1956 born in Bratislava
1970-75 College of Applied Arts in Bratislava
1975-80 Studied at the Academy of Arts in Belgrade (department of monumental skulpture)
1980-81 Studied at the Kunsthochschule in Cologne (department of sculpture)
1981 was beginning of Ferko´s professional career.
First he created carved monumental wood statues.
1985 He established his own studio.


He also made some drawings and graphics and illustrated a number of books.

1986 he used acryllic glasses in combination with other materials such as bronze.
In 1987 he started using glass und natural stone. He stayed in USA in 1989 - 90 where he got familiar with glass techniques and he created his first melted glass sculpture.

Back in Bratislava from 1990 to 1993 he set about accommodating his studio to glass and began to work with that medium.

1998 he started the solo project „Thus spake the Prophets“. Christianity, Judaism and Islam furnish a distinctive backdrop to Ferko´s sculptural creativity as he progresses on the quest for the very essence of the world.

The artist has been invited to many exhibitions worldwide and has been awarded several honors.

 

Michael Günther

Jahrgang 1956, studierte in Mainz Architektur; dort liegen die Wurzeln für sein heutiges Schaffen mit Glas.

Die Lehre von Form und Raumgestaltung gab erste Insprirationen für seine Arbeiten, die anfangs in traditioneller Bleiverglasung bestanden. Dann entdeckte er für sich die Fusingtechnik. Im eigenen Studio entwarf er Schalen in geometrischer Optik, schnitt aus farbigem Flachglas Mosaikteilchen, fügte sie zusammen und fuste sie mit absoluter Präzision.

Es folgten Raum- und Fensterbilder - die Möglichkeiten, seine Kreativität umzusetzen, schienen grenzenlos. Mit seinen gläsernen Drachen, die von der Frohnatur des Künstlers künden, nimmt er wieder verstärkt Bezug zum Raum. 

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born in 1956, studied architecture in Mainz. That is where his creativity with glass is rooted.  

The teachings of shape and spatial design provided inspiration for his initial works, which consisted of traditional lead glazing. Then he discovered a technique for fusing glass.  In his studio, he designed bowls with geometric shapes. Mosaic pieces were cut out of colored flat glass, then put together and fused with absolute precision.

Flat panel designs for rooms and windows followed - the possibilities of realizing his creativity seem endless. With his glass kites, which stem from the free nature of the artist, Günther strengthens his relation to interior space.

 

Chuzaburo Ishibashi

hat sein Kunststudium 1972 in Japan abgeschlossen und studierte anschließend in Stourbridge. Europa blieb nicht ohne Einfluß auf seine künstlerische Entwicklung; seine Werke vereinigen asiatische Impressionen mit westlichen Strömungen.

Der Künstler wurde mit vielen internationalen Auszeichnungen, u. a. auch mit dem Bayerischen Staatspreis, geehrt. 

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Chuzaburo Ishibashi finished his study of the arts in Japan in 1972, and then went on to study at the Stourbridge School of Art in Great Britain where he earned a B.A. with honors degree. Europe has had an influence on his artistic development as his works unite asian impressions with western currents.

Ishibashi has been honored with many international awards, among them the "Bayerischer Staatspreis" (State Prize of Bavaria).

 

Monika Kagermeier

1965 geboren in Brunn / Bayr. Wald
1991-95 Studium der Malerei u. Bildhauerei in Wien ( A ) und Dornach ( CH )
1995-99 Studium der Malerei u. Bildhauerei in Wien (A) und Dornach (CH)
seit 1999 Schleifen von gegossenem Farbglas
2001-03 Mitarbeit in einem Forschungsprojekt zur Therapie mit geschliff. Farbglas
seit 2003  eigenes Atelier

diverse Einzel-u.Gruppenausstellungen in der Schweiz und Deutschland.

Monika Kagermeier arbeitet mit ca. 2,5cm dicken gegossenen Glasplatten, die sie zu Reliefs schleift.
Es entstehen transportable Fensterskulpturen von grosser Leuchtkraft und Intensität.
Ihre Gläser leben sozusagen "mit der Sonne"- je nach Tages/Jahreslauf verändert sich das farbige Leuchten.
Die Monochromie der Werke verleiht ihnen eine meditativ-sakrale Stimmung.
Sie sind ein Spiel von Hell und Dunkel, Innen und Aussen, Beschränkung und Fülle zugleich.

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1965 born in Brunn / Bavarian Forest
1991-95 studies in painting and sculpture in Vienna (A) and Dornach (CH)
1995-99 studies in painting at the Assenza-Malschule in Münchenstein (CH)
since 1999 carving of coloured glass
2001-03 works in a project about the therapeutic meaning of coloured glass
since 2003  own atelier

various exhibitions in Switzerland and Germany.

Monika Kagermeier works on thick coloured tiles of glass, still handmade in Germany.
Carving them as a sculptor she transforms glass into relief-windows of intensive shine.
Her glass "lives" according to the sun - depending on the different light of each
day / season of the year. Being monochromatic, her works have a strong meditative impact.
They are like a play between light and darkness, inner and daily life - spreading generosity
and asceticism at the same time.

 

 Heide Kemper

1953 in Dortmund geboren
1969-74 Ausbildung und Tätigkeit als Bankkauffrau
1974-76 Wirtschaftsfachschule Dortmund. Abschluss staatl. gepr. Betriebswirt
1976-82 Verwaltungsangestellte
1982-85 Abitur am Westfalen-Kolleg in Dortmund
1985-86  Studium der Geschichte und Publizistik. 
1986  Objekt-Design-Studium an der Fachhochschule Dortmund. 
1993 Diplom an der FH Dortmund: Gestaltung einer Bahnunterführung und ihres
angrenzenden Umfelds. 
Seit 1991 Verschmelzen von Glas, Glas-fusing und Pate de verre 
Seit 1993  Arbeit als freiberufliche Künstlerin und Designerin 
Seit 2001 Lehrauftrag an der FH Hildesheim, Fachbereich Gestaltung. 
   
Seit 1988  zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen 
Seit 1996  verschiedene Einzelausstellungen 

 

Birgit  Köblitz
 
1960 in Leipzig geboren
1980  -  85 Studium an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein
seit  1986 freischaffende Künstlerin mit eigenem Studio in Ungarn
seit  1987 Ausstellungen im In- und Ausland


Auszeichnungen bei Wettbewerben in Ungarn, Aufträge für architekturbezogene Arbeiten im Öffentlichen Raum (Ungarische Botschaft, Außenministerium, Kirchen).

Ausgangsmaterial für ihre Objekte ist Flachglas, das sie bemalt, teilweise fust, überfängt und heiß verformt. Ihre Glasobjekte sind Tagträume. Eindrücke, die sie auf Reisen sammelt, fließen ein in Farben und Strukturen ihrer Werke.

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1960 born in Leipzig/Germany
1980  -  85 Academy of Applied Arts, Halle/Burg Giebichenstein, Germany
seit  1986 installed her own stained glass studio in Hungary
seit  1987 exhibitions in Hungary and abroad


She was awarded at several competitions in Hungary, her objects are represented at Public places and churches in Hungary.

In Birgit Köblitz´s carreer her way is partly a real one, travelling, which makes us open to receive different ways of life and believes with the meaning of artistic inventions.
On the other hand this is a inner way, too, leading to a certain artistic selfconscious- ness. This way has stations. As to Birgit Köblitz these are stainedglass pieces and sculptures.

 

Sabine Kronschnabl

 1965  geb. in Regen
 1984 - 87  Ausbildung zur Glas- und Porzellanmalerin an der Berufsfachschule Zwiesel
 1987  Landessiegerin im Leistungswettbewerb der Handwerksjugend.
Ein Jahr lang Glasmalerin in der Glashütte Theresienthal.
 1988 - 90  Ausbildung zur Glastechnikerin für Glasgestaltung
 1990  Meisterprüfung im Glasmalerhandwerk
 1991 - 97  tätig als Designerin in Theresienthal
 seit 1997  freischaffend tätig im eigenen Atelier

Gedanken zu meiner Arbeit: Farbträume aus Glas - eine Leidenschaft für Glas. Ich sehe meine Art der Malerei als eigenständig, ohne Vorläufer, offen für Eindrücke von außen, aus der Natur, das Übersetzen und Malen von Stimmungen, Empfindungen, momentanen Situationen. Das Glas als
harmonischer Malgrund, auf dem Formgebung und Farbe ein Bild entstehen lassen.
Die Beherrschung aller Techniken und durch die Anwendung dieser in unkomplizierter und freier Art neue, unbeschrittene Wege zu gehen.
Glas ist für mich Licht und Farbe und erst das Licht bringt die Farbe zum Leuchten.

 

Eric Laurent

begann im Alter von 15 Jahren eine Lehre als Glasbläser in einer traditionellen Glashütte in Südfrankreich.

Er fiel durch besondere Kreativität auf, wurde bald für Sonderaufträge herangezogen und bekam dabei relativ viel Freiraum, eigene Ideen umzusetzen. Er blieb dort mehr als 15 Jahre und gründete dann sein eigenes Glasstudio.

Charakteristisch für Laurent sind seine fantastischen Dekore auf freigeformten Gefäßen, mehrmals mit Klarglasschichten überfangen - teils auch sandgestrahlt - und von starker plastischer Wirkung. 

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Eric Laurent was 15 years old when he began an apprenticeship as a glass blower in a traditional glass factory in southern France.

Found to be unusually creative, he was soon chosen for special tasks while being given considerable creative freedom. He stayed there for more than 15 years before moving on to found his own glass studio.

Typical of Laurent's work are fantastical decorations done on free form vessels, surrounded by several layers of clear glass.  They are sometimes sandblasted.

 

Ivo Lill

hat sein Kunststudium 1985 in Tallinn abgeschlossen. Er lebt in Estland. Seine Heimat ist geprägt von den langen Nächten des Nordens. Licht wird von ihm als wertvolles Gut empfunden, er fängt es ein und hält es fest in seinen Glasobjekten.

Lill bearbeitet Glas in kalten Techniken. Die Optik seiner geometrischen Skulpturen verändert sich je nach Blickwinkel und Lichtverhältnissen.

Der Künstler blickt auf eine rege internationale Ausstellungstätigkeit zurück, ist in Öffentlichen Sammlungen vertreten und weltweit in ausgewählten Galerien. 

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Ivo Lill completed his study of arts in Tallinn in 1985.  His home and place of residence, Estonia, is shaped by the long northern nights.  He feels light is a valuable commodity, so he collects and traps it in his glass objects.

Lill works glass with cold techniques.  The optics of his geometric sculptures change according to viewing angle and lighting conditions.

The artist has had a busy international exhibition schedule and is represented in select galleries worldwide.

 

Susanne Precht

studierte an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein und legte dort 1983, gerade mal 23 Jahre alt, ihr Diplom als Glasgestalterin ab. Die Künstlerin fiel auf durch Vielseitigkeit und Präzision.

Sie arbeitet im Studioglas und ist genauso mit architekturbezogener Glasgestaltung vertraut - mit großem Erfolg. Sie wurde zu Ausstellungen im europäischen Raum und nach U.S.A. eingeladen und ist bereits mit vielen Arbeiten im Öffentlichen Raum und in privaten Sammlungen vertreten.

1996 erhielt sie ein Stipendium des Landes Thüringen und ist seitdem freiberuflich tätig. 

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Susanne Precht studied at the Halle Academy of Arts "Burg Giebichenstein" and received her degree as a glass designer in 1983 at only 23 years of age.  She attracted attention through her versatility and precision.

Precht has enjoyed great success in studio glass and architectural glass design.  The artist has been invited to many exhibitions in Europe and the United States, and her works are in private and public collections.  

In 1996, she was awarded a grant by the state of Thüringen and is currently working as a freelance artist.

 

Christian Schmidt

ist Glasgraveur und ist heute als Künstler weltweit anerkannt. Er lebt im Bayerischen Wald, mit dem er wie ein Baum verwurzelt ist.

Seine Themen bezieht er aus den Sagen seiner Heimat und den inneren Bildern, die in seiner Phantasie entstehen - wobei er oft in ein früheres Jahrhundert abtaucht.
Er arbeitet spontan. Ohne Skizze erzählt er seine Geschichten auf Glas.

Der Künstler ist in vielen Öffentlichen Sammlungen vertreten. 1995 wurde er zum Wettbewerb „The International Exhibition of Glass Kanazawa" nach Japan eingeladen. Für eine Radgravur auf Farbüberfang wurde er dort mit dem zweiten Preis, dem „Gold-Prize" ausgezeichnet. 

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Christian Schmidt is a world acclaimed glass engraver.  Rooted like a tree in his beloved Bavarian Forest, his topics originate from the legends of his homeland and from his own fantasies, often depicting earlier centuries.

Working on the spur of the moment, sans sketches, he tells his tales on glass.  Represented in many public collections, Schmidt was awarded second prize
(“Gold Prize”) for a wheel engraving on color overlay at the 1995 “International Exhibition of Glass Kanazawa" in Japan.

 

Wolfgang Schmid

1952  in Lindberg bei Zwiesel geboren 
1966 - 1969  Ausbildung zum Glasgraveur an der staatl. Glasfachschule Zwiesel  
1969 - 1972
 
Praxisjahre zum Erlernen vieler Glasveredelungstechniken in verschiedenen Glasbetrieben. 
1972  Fachabitur 
1972-1976
 
Studium an der Fachhochschule Nürnberg/Erlangen für Werkstofftechnik Glas mit Abschluss zum Diplom-Ingenieur für Glas 
Seit 1981  als freischaffender Glaskünstler tätig 

Spezielle Arbeitsweise ist das Gravieren in Tief- und Hochschnitttechnik,
auf selbstgestalteten Glasobjekten.

 

Nina Thorp

1963  in München geboren 
1984 Abitur in München 
1984-86 Glasfachschule Kramsach, Tirol, Gesellenbrief in der Glasgravur
1987  freiwilliges Jahr an der Glasfachschule, in anderen Werkstätten
1987-90  West Surrey College of Art and Design, Farnham, England
B.A.(Hons) Degree in 3D-Design 
1990-91  Graveurin und Glasbläserin bei der Bermuda Glassblowing Co. 
1990  mehrere Studienreisen in die USA 
seit 1993
 
freischaffende Tätigkeit in eigener Werkstatt,
zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland 
seit 1996  Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler 
1996  Teilnahme am 1. Seminar bei Northlands Creative Glass, Schottland 
1997  ausgewählt für"Young Glass", Glasmuseum Ebeltoft, Dänemark 
1998  Seminar in "The Studio", Corning, NY., USA 
1999  Seminar in "The Studio", Corning, NY., USA 

Arbeitsansatz: Seit über 10 Jahren befasse ich mich mit dem Material "Glas". Das heiße, fließende dieser Materie ist faszinierend. Oftmals ist der Umgang damit frustrierend, da man es kaum berühren kann, dennoch ist dies auch Teil der Faszination! Das Gießen von heißem Glas in Sand hat mir neue Dimensionen in meine Arbeit eröffnet. Der Schritt weg vom Hohlglas, das sich natürlich aus dem Prozess des Glasblasens ergibt, hin zur Skulptur ist dadurch gelungen. Das spielerische Formen des feuchten Sandes ist inspirierend, und im Gegensatz zum Glasblasen kann man sich Zeit nehmen und "kreieren". Durch Schleifen und Polieren von "Fenstern" ergeben sich Einblicke in das Innere der Stücke. Meine Formensprache ist intuitiv, von innen heraus. Ich verwende universelle Symbole, die mir gefallen und etwas bedeuten.

 

Stephen Thorp

1967  geboren in Manchester, England 
1986-1989
 
Sunderland Polytechnic England:
B.A. (Hons) Degree 3D - Design (Glas und Keramik) 
1990-1991  Glasbläser bei der Bermuda Glasblowing Co., Bermuda 
seit 1992  eigenes Glasstudio zusammen seiner Frau Nina 
1995  erste Sandgußarbeiten nach div. Workshops u.a. bei Bertil Vallien 

 

Bertil Vallien

Jahrgang 1938, kann auf eine Bilderbuchkarriere als Künstler zurückblicken: Kunststudium, Stipendien, Dozententätigkeiten in Schweden und in den U.S.A., internationale Anerkennung und Auszeichnungen.

Vallien ist in den bedeutendsten Museen der Welt vertreten. Sein Name ist jedem Kunstliebhaber vertraut; am bekanntesten wurde er durch seine Sandguß-Skulpturen.

Er ist als Designer für Kosta Boda tätig. Dort, in Schwedens ältester Glashütte, entstehen auch seine von Sammlern begehrten Unikate. 

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Bertil Vallien born in 1938, can look back on a storybook career as an artist:  study of arts, scholarships, grants, lectures in Sweden and the USA, international recognition and distinction.

Vallien is represented among the most distinguished museums of the world, his name familiar to every lover of the fine arts.

He is best known for his sand cast sculptures.  His unique pieces, sought after by collectors, are created in Sweden’s oldest glassworks, Kosta Boda, where he works as a designer 

 

Sabino Ventura

ist 1935 in Italien geboren. Sein vielseitiges künstlerisches Schaffen begann 1975, nachdem er einige Jahre den Beruf des Werbegraphikers ausgeübt hatte.

Er ließ sich von der Natur - besonders von der Welt der Insekten - und von Musik inspirieren, wählte die verschiedensten Werkstoffe und setzte sie oft in Kontrast zueinander.

Er malte auf Leinwand und Seide, modellierte mit Ton, bearbeitete Gestein und Metalle und entdeckte schließlich die Faszination, mit Glas zu arbeiten. Aus heißem Muranoglas bläst und formt er Gefäße und Plastiken.

Ventura arbeitet frei. Er verwendet keine Formen und benutzt einfache Werkzeuge. Wichtig ist ihm nicht die technische Raffinesse, sondern das Leben in seinen Objekten.  

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Sabino Ventura was born in Italy in 1935.  His versatile creativity as an artist began in 1975, after working for several years in the field of commercial art.

He has drawn his inspiration from nature, especially from the realm of insects, and from music.

Ventura has worked with many different mediums, putting them in contrast to each other. He has painted on canvas and silk, modeled in clay and sculpted stone and metal before finally discovering the fascination of working with glass.  He blows hot Murano glass to form vessels and sculptures.

Unrestrained, Ventura works without molds using only simple tools.  To him, the liveliness of his objects is important, not technical finesse.

 

Eva Vlasakova

schloß ihr Studium für Grafik und Buchdruckerkunst 1967 in Prag ab.
Erste Erfahrungen mit Glas machte sie 1984, seitdem ist sie weltweit auf jedem Symposium vertreten. Seit Jahren ist sie auch als Dozentin überall ein gern gesehener Gast.

Vlasakova arbeitet mit vielen Werkstoffen und da sie alle Techniken beherrscht, kann sie ihre Ideen materialunabhängig realisieren. Glas hat für sie eine besondere Faszination wegen seiner Transparenz. Es verleiht der graphischen Bildersprache auf ihren Sandgußobjekten etwas Magisches, Geheimnisvolles, das sich nur mit Glas erreichen läßt.

Eva Vlasakova wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie ist international in Öffentlichen Sammlungen vertreten. 

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Eva Vlasakova finished her studies in graphics and typography in Prague in 1967.  Her first experience with glass was in 1984.

Since then, she has been represented at every glass symposium worldwide and is a much sought after guest lecturer.

Vlasakova works with a variety of materials and, having mastered all techniques, is able to realize her ideas. As on her pictorial sand cast objects, glass holds a special fascination for her:  it’s transparency imparts something magical and mysterious.

Eva Vlasakova has been awarded several honors and is internationally represented in public collections. 

 

Jaroslava Votrubova

Jahrgang 1951, besuchte nach der Kunstfachschule in Prag die Hochschule für Angewandte Kunst in Prag, wo sie bei Professor Libensky studierte. Sie war viele Jahre als Designerin für eine tschechische Glashütte tätig und ist seit 1988 selbständige Künstlerin.

Votrubova graviert auf farbigem Überfangglas. Ihre Themen bezieht sie aus der Kommunikation von Menschen untereinander, wobei sie nach intensiven menschlichen Studien das Rationale sensibel zum Emotionalen ins Verhältnis setzt. Jedes ihrer Werke ist ein Unikat. Die Gravuren entstehen nach ihren eigenen Zeichnungen.

Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Einzelausstellungen in Tschechien, Deutschland und den Niederlanden.

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Jaroslava Votrubova, born in 1951, studied at Academy of Applied Arts Prag. She worked  a range of years as a designer and  since 1988 she is  working as an freelance artist.

Votrubova engraves on colour overlay glass. Her topics originate from the relations between people and regularities of emotional relations. All her artworks are unique pieces. Exhibitions in Czech Republic, Germany and the Netherlands.

 

Karel Wünsch

wurde 1932 in Tschechien geboren, studierte an der Kunstgewerbehochschule in Prag und war anschließend zehn Jahre lang als Glasgestalter in einer Glashütte tätig.

Seit 1970 ist er freischaffender Künstler. Er kann auf ein reges Berufsleben mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zurückblicken und ist in vielen Öffentlichen Sammlungen vertreten.

Karel Wünsch setzt auf die Transparenz von Glas. Seine Objekte ziehen den Blick des Betrachters in das Zentrum, laden zum Entdecken des Innenlebens ein. Bei seinen Schliffobjekten ist es oft ein farbiger, an heiße Lavamasse erinnernder Kern, den er in dickes, klares Glas einbettet.

Seine farbig überfangenen Kugelobjekte bestehen aus zwei Hälften, die er heiß verbindet - nicht ohne die „Nahtstelle" transparent zu belassen - und mit einer kleinen Öffnung zu versehen, als magisches Guckloch für das sinnenfrohe Auge.

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Karel Wünsch was born in 1932 in the now Czech Republic, studied at the Prague Academy of Arts and Crafts and, for ten years thereafter, worked as a glass designer in a glassworks.

Since 1970, he has worked as a freelance artist. His has proved to be a very active professional life with many exhibitions both in and out of Germany, and he is represented in many public collections.

Wünsch uses the transparency of glass to draw the gaze of an admirer into an object’s center, inviting one to explore it’s interior.  Frequently, in his cut objects, a colored core reminiscent of hot lava is embedded into thick clear glass.

His color overlayed spherical objects consist of two halves that are bound together by heat, leaving a transparent seam with a small opening in it, which provides a magical peephole for the sensual eye. 

 

Zoltán Wirth

wurde 1965 in Siófok, Ungarn, geboren.
Er beschäftigt sich seit seinem technischem Studium (von 1985 - 1990) mit dem Material Glas.
Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Aktivitäten stehen das Zusammenwirken von verschiedenen Materialien und die Auseinandersetzungen mit Lichteffekten im Glas.
Die Installationen, Skulpturen, Vasen und Objekte von Zoltán Wirth sind frei geblasen und heiss geformt. Unruhe, Bewegungen und Projektionen werden in den klaren Obeflächen und Glasformen gefangen und reflektiert. Der Beobachter ist aufgefordert, die Bewegungen zu verfolgen und in die zerbrechliche und vernetzte Welt des Glases einzutauchen.


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Zoltán Wirth was born 1965 in Siófok, Hungary.
After his technical studies (from 1985 to 1990) he started to work with the fascinating material of hot glass.
The focus of Zoltán Wirth artwork is both the interconnection between glass and different materials and experiments with light effects within blown glass objects.
Zoltán Wirth's installations, sculptures, vases and objects are all furnace blown and hot shaped. Turbulences, movements and projections are kept behind the calm surface of his objects and presented to the observer who is asked to follow the movements and invited to dive into the fragile and networked world of glass emotions.